Das Leben selbst entdecken können

Galileo Galilei hat einmal gesagt: „Man kann einem Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ Auf diese Weisheit baut zum großen Teil das „Mobile Training“ in der „Easy Rider“-Klasse im Elisabethinum. Dabei werden lebenspraktische Fähigkeiten schrittweise weiter ausgebaut und spielerisch geübt: Die Jugendlichen übernehmen kleinere Besorgungen im Dorf. 

Dazu müssen sie im Vorfeld die Kosten schätzen und ausreichend Geld mitnehmen. Während des Einkaufs beschäftigen sie sich damit, wie sie passende Artikel auswählen oder bestellen und anschließend bezahlen können. Auch der Umgang mit Geld wird geschult, weil die Schülerinnen und Schüler abschließend das Wechselgeld kontrollieren und abrechnen müssen.

Ein weiterer Baustein des „Mobilen Trainings“ ist das selbstständige Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Jugendlichen üben und festigen damit ihr Selbstvertrauen, Bustickets selbst zu kaufen und benötigte Hilfe auch einzufordern.

Damit der Ein- und Ausstieg an der richtigen Station gut gelingt, lernen die Jugendlichen auch, wie sie sich mit Hilfe von einfachen Karten orientieren können. Das Ziel ist dabei häufig ein Einkaufszentrum in Innsbruck oder im Innsbrucker Umland, damit die Jugendlichen lernen, sich auch in größeren Geschäften zurecht zu finden.

 Zwei Jugendliche mit Behinderung sitzen zusammen in einem Kaffeehaus.

Eine Jugendliche mit Behinderung ist in einem Geschäft und spricht mit der Verkäuferin.

Ein Jugendlicher ist mit seinem Rollstuhl im Postbus nach Innsbruck unterwegs.

Ein Jugendlicher ist in einem Lebensmittelgeschäft und liest die Etiketten.