Klienten-Portrait: Kinderrechte

Alexander Eller engagiert sich für Menschenrechte und Kinderrechte. Er interessiert sich schon lange für dieses Thema und möchte viel darüber herausfinden. In diesem Interview befragt er Dika Hamzic, Mitarbeiterin im slw Elisabethinum zu ihren Erfahrungen und Ansichten.

Alexander Eller besucht die Tagesstruktur „Wirkstatt“, die zum slw Elisabethinum gehört. Seine Mitschrift des Interviews wurde minimal überarbeitet, um ihn leichter lesbar zu machen. Der Originaltext ist hier nachzulesen.
Initiiert wurde das Interview von Katrin Pupeter. 


Kinderrechte

Was sind für dich Kinderrechte?

Die Kinderrechte sind auch ein Thema, was mich oft beschäftigt, Menschenrechte auch. Weil ich bei die Menschenrechte ein bisschen gearbeitet habe. Schon einige Jahre her mit der Schwester Notburga, aber dann ist es mit der Zeit nicht gut ausgegangen. Ich arbeite nicht direkt mit Kinderrechten, aber immer wieder unterstütze ich einige Organisationen, die mir Kinderrechten zu tun haben, besonders in meinem früheren Heimatland, wo der Krieg war. Immer wieder mal problematisch mit den Kinderrechten dort. Ein Kinderrecht ist etwas, was für mich fest steht. Alle UN-Länder haben unterschrieben für die Kinderrechte. Und das war damals 1989. Österreich wra eines von den ersten Ländern, das unterschrieben hat. Alle Staaten und Politiker, das war das erste Mal, dass man auf die Kinder aufpasst, dass die Kinder Menschen sind, die auch eigene Rechte haben. Weil heutzutage ist es nicht so leicht und es gibt viele Ländern, dort wo es Kindern nicht so gut geht. 

Welches Kinderrecht ist das wichtigste für dich?

Die Politiker und Erwachsenen haben 50 Artikel geschrieben, was für Kinder- und Menschenrechte eichtig sind, und es gibt 10 wichtige Dinge. Und ich könnte gar nicht sagen in erster Linie sollen Kinder Kinder sein. Wichtig ist Essen und Gesundheit, sie sollen Hilfe haben wenn sie Probleme krigegen mit der Gesundheit. Sie haben ein REcht auf Familie und viele andere Sachen. Das wichtigste von allem ist Freiheit und Essen. 

Wurde eines deiner Menschenrechte verletzt?

Ja, da habe ich etwas erlebt und zwar in den 90er Jahren war in meiner Heimat Krieg und da musste ich als Flüchtling mein eigenes Land und Haus verlassen und alle meine Freunde. Im Krieg ist man nicht freit und das hat mich persönlich getroffen. 

Wie passen für dich die Kinderrechte mit den Corona-Maßnahmen zusammen? 

Trotz der Pandemie, trotz der schwierigen Situation bei der die ganze Welt betroffen ist – Kinderrechte bleiben Kinderrechte. Und da muss man schauen, dass wir die Kinder trotz Corona unterstützen und dass die Kinder eine weitere Bildung haben. Dass sie auch was zum Essen haben und sich bewegen können, weil das ist nicht so leicht und deswegen habe ich gesagt müssen die Schule, Erzieher, Eltern schauen, dass man in dieser schwierigen Zeit die Kinderrechte unterstützt. 

Wenn du könntest, was würdest du verändern?

Jede Person, die älter als 18 Jahre ist, ist verantwortlich dafür, Kinder zu schützen, für Kinderrechte und Hilfe anzubieten. In vielen Ländern gibt es die Kinderrechte schon lang, z.B. Österreich hat angefangen in den 90ern und hat sie in Kraft gesetzt, aber in vielen armen Ländern wissen sie gar nciht einmal, dass es etwas für Kinder gibt. Sie sterben an einfachen Krankheiten, aber zum Glück gibt es viele Hilfsorganisationen und ich denke jeder Erwachsene kann ein bisschen unterstützen mit Spenden. Dass man wenigstens die Kinder impfen kann, sie sterben an Dingen, die was bei uns ganz normale Kleinigkeiten sind und in dieser Corona Krise müssen ein bisschen die Erwachsenen zusammenhalten. Weil die Kinder sitzen in der Isolation und haben ein Recht auf Spielen und dürfen nicht ras gehen und spielen. Dann müssen sie im Zimmer sitzen und dann kommt z.B. der Konflikt mit den Eltern oder die Eltern und Kinder sind Opfer, da muss man einmal schauen, besonders die Lehrer, Pädagogen, Erziher, da muss man auf die Kinderrechte schon schauen trotz Pandemie. Ich denke, da müssen wir uns ein bisschen mehr engagieren und die Kinder unterstützen, gerade jetzt. 

Danke für das interessante Interview!

Andreas Eller und Dika Hamzic grüßen sich mit dem Ellenbogen und schauen lachend in die Kamera.