Förderinnen-Portrait: 69 Jahre lang Förderin

Ehrenamtliche Unterstützung der ganz besonderen Art: Rosa Morscher aus Klösterle engagiert sich seit 1949 für das slw und denkt kurz vor ihrem 93. Geburtstag nun an den wohlverdienten „Förderinnen-Ruhestand“. Ein großes Vergelt's Gott für diese lange Treue!

Im Frühjahr hat sich Helene Maier in der „fidelis“-Redaktion gemeldet: „Meine Mutter ist schon so lange fidelis-Förderin – das werden gut 60 Jahre sein. Wenn nicht sogar schon länger!“ Dass viele unserer Förderinnen und Förderer oft seit Jahrzehnten mit dem slw verbunden sind, weiß das gesamte fidelis-Team aus vielen Gesprächen. Doch dieses besonders langjährige Engagement hat alle überwältigt. 

Ein Termin für ein persönliches Kennenlernen in Klösterle war schnell gefunden: Und das Treffen mit Rosa Morscher bleibt sicher in Erinnerung. fidelis-Redakteurin Marion Umgeher wurde bereits mit Kaffee und selbstgemachtem Kuchen im Haus von Rosa Morscher in Klösterle erwartet – neben Helene Maier sind auch noch ihre Tochter Anna sowie die beiden Schwestern gekommen. Schnell ist ein angeregter Austausch entstanden. Denn: „Wenn man zum Schwätzen zusammenkommt, dann erfährt man immer etwas Neues“, ist sich Rosa Morscher sicher, die stets versucht, das Leben von der sonnigen Seite zu betrachten, denn Leben am schneereichen Arlberg hatte früher auch seine entbehrungsreichen Zeiten für viele Familien vor Ort.

Daher auch ihr Motto: „Mit Humor und Spucke fängt man jede Mucke.“ Mit dem slw ist sie 1949 durch Pater Magnus Kerner in Kontakt gekommen, der damals zu Gast in einem Ferienlager war. Sogar die Hochzeitsreise hat sie damals nach Fügen zu einer Stippvisite geführt. Für diese lange Verbundenheit sagen wir ein großes Vergelt's Gott!

Rosa Morscher im Kreis ihrer Familie